VR Zone in Shinjuku

Am 15. Juni hat in Shinjuku ein neues VR Gamecenter aufgemacht, es heißt VR Zone.

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Man kann hier 12 verschiedene VR Spiele ausprobieren, die alle mit der HTC Vive gespielt werden. Im Gegensatz zu dem VR Game Center in Shibuya, wo man Eintritt bezahlt und dann eine Stunde lang so viel spielen kann, wie man möchte, kauft man hier ein Tagesticket, mit dem man den ganzen Tag in der VR Zone bleiben kann, allerdings kann man nur vier mal spielen, außer man erwirbt Zusatztickets.

Am besten ein Tagesticket

Mit dem Tagesticket zusammen erhält man vier farbige Tickets, mit denen man jeweils eine von drei VR Attraktionen ausprobieren kann. Ein Tagesticket kostet 4.400 Yen und sollte am besten online vorbestellt werden, da gerade ein hoher Andrang herrscht. Will man ein Spiel mehrmals  oder zwei aus der selben Kategorie spielen, so kann man auch noch zusätzliche Einzeltickets für jeweils 1.200 Yen erwerben.

Dragonball VR

Das erste Spiel, das ich ausprobiert hatte, war Dragonball VR. Es fällt in die selbe Kategorie mit Gundam VR und Evangelion VR, was ich bisschen schade finde, da man so nur ein Anime VR Spiel spielen kann.

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Bei Dragonball VR bekommt man Gummibänder mit Sensoren an die Hand geschnallt und kann dann durch Bewegen der Hände und Arme dragonballtypische Energiegeschosse und Kamehamehas abfeuern. Leider ist die Steuerung so schwammig, dass man nie ein Ziel trifft oder ich war einfach zu doof. XD

Am Ende gibt es eine Art Kampf gegen andere Spieler, allerdings ist dieser auf Fernattacken beschränkt, da man sich nur in einem sehr beschränkten kleinen Kreis bewegen kann.

Es ist nett, mal ein Kamehameha selber abzufeuern, aber mehr auch nicht. Es ist kein Spiel, dass man  zweimal spielen muss.

Mario Kart VR

Als nächsten kam Mario Kart VR dran. Das fällt in die selbe Kategorie wie, Armored Trooper Votoms VR und ein Spiel, indem man an einem hohen Ort über eine schmale Holzplanke läuft.

Hier musste man leider wegen großen Andrangs über 40 Minuten anstehen.

Bei Mario Kart VR sitzt man in einer Art Go Kart  mit Lenkrad, Bremse und Gaspedal. Man fährt eine Mario Kart typische Strecke, allerdings schien es eine spezielle für VR designte Strecke zu sein. Es gibt auch nur drei Items, den grünen Schildkrötenpanzer, die Banane und einen Hammer. Diese sammelt man mit der Hand ein und benutzt sie durch eine winkende Bewegung mit der Hand.

Leider gab es am Ende keine Tabelle, die die Plätze anzeigt, sodass man nicht wusste, wer gewonnen hat.

Hier sehe ich Potenzial für häufigeres spielen, vor allem, wenn es in Zukunft mehr Strecken, Items etc. gibt.

Argyle Shift

Als drittes habe ich Argyle Shift ausprobiert. Das fällt in eine Kategorie mit einem Ski Spiel und einem Spiel, wo man virtuelle Fische fangen kann.

In Argyle Shift steigt man in eine Art Gundam (Gundamfans mögen mir diesen Vergleich verzeihen) und fliegt mit diesem durch die Gegend. Dabei sitzt man in einer Art Cockpit und hat zwei Steuerknüppel.

Die Flugstrecke ist bereits festgelegt und man steuert nur Kanonen um angreifende Gegner abzuschießen. Das Spiel war recht unterhaltsam, hat aber auch nicht unbedingt einen Wiederspielwert.

Dinosaur Escape

Als letztes war ich beim Jungle Dinosaur Escape. Das fällt in eine Kategorie mit einem Horrorspiel und einem Spiel, wo man ein fliegendes Fahrrad steuert.

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Bei diesem Spiel steht man auf einer Art Segway und fährt mit diesem durch eine Jurassic Park Welt. Ziel ist es dabei, den Dinosauriern auszuweichen und zum Ziel zu kommen. Allerdings gibt es keinen konkreten Hinweis oder eine Karte zum Zeil, sodass man nur ziellos herumirren kann. Ich habe als einziger von vier Spielern mit Glück das Ziel gefunden, wurde am Ende aber trotzdem von einem T-rex gefressen. Dieses Spiel hat mir von allen am wenigsten gefallen.

Grundsätzlich sind alle Spiele auf japanisch, es liegen aber immer englische Anleitungstafeln, die die Steuerung erklären, bereit. Die Mitarbeiter versuchen auch ihr Bestes auf Englisch zu erklären, sind dabei aber auch doch ein wenig eingeschränkt.

Neben den kostenpflichtigen Attraktionen gibt es auch noch zwei Spiele, die man kostenlos ausprobieren kann.

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Für alle die, die nach so viel Spielen Hunger bekommen, gibt es auch ein Restaurant, wo man Speisen und Getränke erwerben kann.

Auch an einen Souvenirshop wurde gedacht. Hier gibt es hauptsächlich Merchandise zu den drei Animespielen zu kaufen.

Im Vergleich mit dem VR Game Center in Shibuya ist die VR Zone um einiges größer und weitläufiger. Ich finde auch das Konzept der Tagestickets besser, da man sich so Zeit lassen und auch bei längeren Wartezeiten mehrere Spiele ausprobieren kann. Subjektiv betrachtet hat dir VR Zone auch die besseren Spiele. Ich bin gespannt, wo das nächste VR Game Center aufmacht.

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Ein Kommentar zu „VR Zone in Shinjuku

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