Networking Events in Japan

Gestern war ich zum ersten Mal für meine Firma auf einem Networking Event in Japan.

Er fand in einem italienischen Restaurant statt, das man komplett für den Event gemietet hatte. Zum Glück hat mir die Firma die Teilnahmekosten bezahlt, denn 7000 Yen für 2 Stunden All you can eat & Drink ist nicht gerade günstig.

Ziel des Events war es mit möglichst vielen Personen Visitenkarten auszutauschen. Derjenige mit den meisten Karten bekam am Ende einen Preis.

Leider führte das aber dazu, dass man stellenweise nur Visitenkarten austauschte und mit den Leuten gar nicht oder nur sehr wenig sprechen konnte, weil dahinter schon der nächste wartete.

Ich bin mit über 20 Visitenkarten nach Hause gekommen, kann mich aber kaum daran erinnern, welcher Name jetzt zu welchen Gesicht gehört. Daher find ich es auch immer sehr angenehm, wenn mal jemand eine Visitenkarte mit Foto hat. Das ist aber leider noch die Seltenheit.

Wenn man als Ausländer auf so ein Event geht, wo hauptsächlich Japaner sind, hat man selbst natürlich einen hohen Wiedererkennungswert. Schon allein weil der Name auf der Visitenkarte in Katakana geschrieben ist.

Man wird aber auch von jedem gefragt, woher man kommt und wie lange man schon in Japan ist. Das sind halt die Standardfragen, die man als Ausländer immer wieder hört, aber nach dem 10. Mal ist dann doch leicht nervig.

Ich bin mal gespannt, ob sich der Besuch in irgendeiner Weise positiv auswirken wird. Aber von dem Konzept in 2 Stunden möglichst viele Visitenkarten auszutauschen bin ich noch nicht überzeugt.

 

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