Tokyo Game Show 2017

Vom 21. bis 24. September 2017 fand die Tokyo Game Show statt. Davon waren die ersten 2 Tage Business Days und das Wochenende war für die Konsumenten.  Wir waren am Sonntag da.

Die TGS findet in der Makuhari Messe, einer riesigen Messehalle in Chiba, statt. Eigentlich müsste sie daher Chiba Game Show heißen, aber das klingt ja nicht so cool. Ein Ticket im Vorverkauf kostet 1000 Yen und kann online oder im Conbini gekauft werden. Es gibt auch Tagestickets.

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Die TGS unterscheidet sich nicht wirklich von anderen Spielemessen. Es ist sehr voll und man muss überall anstehen, wenn man ein Spiel spielen möchte. Außerdem wird aufgrund dessen, dass die TGS recht kurz nach der Gamescom stattfindet, eigentlich nicht viel neues angekündigt.

Da ich nicht so der Ansteher bin, haben wir uns hauptsächlich aufs umsehen beschränkt. Die Anstehzeiten waren vergleichbar mit dem Tokyo Disneyland am Wochenende, von 30 Minuten bis zu 120 Minuten war alles dabei. Für einige Spiele und Events werden nach dem Öffnen der Messe Tickets verteilt, mit denen man zu einer bestimmten Zeit spielen bzw. am Event teilnehmen kann. Wenn diese weg sind, hat man allerdings gar keine Chance mehr.

Es gab Stände von fast allen großen Spielefirmen, wo man neue Spiele anspielen konnte und auf Bühnen verschiedene Shows und Events statt fanden. Nintendo ist allerdings traditionell auf der TGS nicht vertreten.

Bei Square Enix konnte man sich im Rahmen der Promo für das Legend of Mana Remake mit einem Pogopuschel fotografieren lassen. Auch dafür musste man allerdings anstehen. Außerdem wurde die neue Multiplayer-Funktion von FF15 gezeigt und weitere Events zum 30jährigen Jubiläum von Final Fantasy angekündigt. Sie wird u.a. nächstes Jahr im Frühjahr eine Jubiläumsausstellung in Roppongi statt finden.

 

Beim Twitch Stand konnte man Fotos mit Twitch Chat Emojis machen und bekam dann einen Twitch Merchandise Gegenstand geschenkt, wenn man es auf Twitter postete.

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Auch kleine Firmen und Schulen und Universitäten wo man Gamedesign,etc. studieren kann, waren vertreten.

Natürlich haben auch die Cosplayer nicht gefehlt. Am bemerkenswertesten fand ich diesen Mario Switch Cosplayer, der einen Bildschirm in Form einer Nintendo Switch auf dem Kopf trug, der mit einer Switch verbunden war, sodass man tatsächlich spielen konnte.

 

In einer weiteren Halle gab es einen Merchandisebereich, wo man aber auch anstehen musste, um etwas zu kaufen.

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Außerdem bekommt man, wenn man über die Messe läuft allerhand gratis Werbegeschenke in die Hand gedrückt. Ich habe jetzt erstmal genug Klarsichtfolien. XD

Tokyo Game Show Loot

Alles in Allem war die Messe zwar interessant, aber ich würde nicht nochmal hingehen. Alle neuen Infos sind sowieso in Sekunden online verfügbar und Shows und Events werden meistens auch online live übertragen. Spielen kann man nur, wenn man ewig ansteht und das Merchandise kann man auch im Onlineshop bestellen.

Wenn ich es mit dem Blog mal soweit schaffe, dass ich am Business Tag rein darf, geh ich vielleicht nochmal hin. XD

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Ein Kommentar zu „Tokyo Game Show 2017

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